So, das wars!
Ich änder mein Training – komplett – radikal – innovativ.

Oder in anderen Worten: Ich werde nun morgends joggen gehen.
Irgendwie finde ich die Zeit nicht mehr, nach der Arbeit zu joggen, also werd ich das einzig logische tun:
vorher joggen.

Also wer morgens wen durch Berlin rennen sieht, mit einer hohen Wahrscheinlichkeit bin ich es.

Obwohl ich eigentlich geplant habe, wieder intensiver mein Lauftraining zu fokusieren ist genau das Gegenteil eingetreten. Letzte Woche musste ich mich ein wenig schonen und dann war ich durch Arbeit sehr eingespannt, sodass ich auch nicht zum Laufen kam.
Dadurch bin ich auch arg hinter meinen Trainingszielen, eigentlich wollte ich jetzt eine 55er Zeit laufen, liege aber bei knapp 60 Minuten. Also es ist grauenhaft im Moment.

Gibts was positivies?
Ja, das Wetter ist top. Bin eben bei gemütlichen 14° gejoggt – wie ich das vermisst habe. Hoffe dass das Wetter so bleibt ( laut Wetterbericht ja, aber was sagt der schon aus ) und das ich endlich besser trainieren kann. Der erste Wettkampf steht bald an und solangsam bezweifel ich, dass ich die angepeilten 53 Minuten schaffe.

Man mag es kaum glauben. Mitte März in Berlin und es schneit schon wieder. Nachdem die letzten drei Monate schon durchgehend Schnee auf den Straßen lag, die Stadt kaum noch Streumaterial hatte und der Silvestermüll unter dem Schnee vergraben war ist der Schnee erst vor zwei Wochen weg gewesen. Und nun ist er schon wieder da. Gerade jetzt wo ich mein Lauftraining intensivieren wollte. Also werde ich heute – auch wenns mir zuwider ist – ins Fitnessstudio fahren um dort ein wenig zu joggen. Macht zwar nicht wircklich Spaß, aber besser als depressiv und faul zu hause rum zusitzen ist es alle mal.

Laufersatz

Keine Kommentare » // 10. März 2010 // Training

Am Wochenende fällt es mir meist schwerer zu Joggen als unter der Woche. Von Montag bis Donnerstag habe ich weniger soziale Verpflichtungen und finde somit meistens meine 1-2h Zeit die ich fürs Joggen benötige. Doch am Wochenende sieht es meist anders aus.
Dazu muss man wissen, das ich Musik liebe – egal ob Rock, Electro, Techno, Whatever. Dementsprechend verbringe ich meine Abende (und im Sommer die Nachmittage) am Wochenende in Clubs und auf Open Airs, um Musik zu genießen und mich zu bewegen (man könnte auch tanzen schreiben, aber das würde mir schmeicheln).
Warum fällt einem aber dadurch das Joggen schwer? Ich möchte das mal anhand des letzten Wochenendes demonstrieren.
In Berlin war Champagnerama, ein kleineres Festival in Berlin. Mein Plan war eigentlich, am Freitag mir mein Bändchen zu holen, bis 3/4 Uhr zu feiern, schlafen gehen, um 12 Uhr schön frühstücken, trainieren und wieder aufs Festival gehen. Doch es lief alles anders als geplant. Am Freitag war ich erst um 3 im Club und mit früh gehen war schonmal nix. Irgendwann hab ich mich dann gezwungen zu gehen und war wohl gegen 6.30 zuhause. Damit fiel für mich der Samstag dann leider auch als Trainingstag aus, da ich erst um 13 Uhr aufgestanden bin und nach dem Frühstück nochmal kurz für 3 Stunden aufs Festival gefahren bin. So richtig zu Hause war ich dann wieder um 20 Uhr, wieder keine Zeit zum Training, da man ja auch essen muss. Somit am Samstag leider kein Training. Da ich abends dann wieder um 24 Uhr zum Festival gefahren bin und bis 8 Uhr getanzt habe war auch der Sonntag gelaufen. Somit war mein Wochenende ohne Training – aber ich war ja tanzen – das ist doch auch irgendwo Trainingsersatz oder?